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Darm / Morbus Crohn / Colitis Ulcerosa

Kölner Mediziner informieren Patienten über chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Durchfall, Gelenkbeschwerden, Leistungsabfall: Wenn der Darm dauerhaft entzündet ist, kann das die Lebensqualität der Betroffenen enorm einschränken. Hinzu kommt, dass die Patienten oftmals lange Irrwege hinter sich haben, ehe die Diagnose „chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED)“ gestellt wird.

Auch US-Sängerin Anastacia leidet an Morbus Crohn

Viele Ärzte wissen schlichtweg zu wenig über Krankheiten wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, die beiden häufigsten Formen chronischer Darmentzündungen. Die Krankheiten verlaufen in Schüben, befallen vorzugsweise die Schleimhäute und schwächen so den Stoffwechsel im Körper. Ca. 300.000 Menschen sind in Deutschland von CED betroffen, weltweit leiden unter anderem die US-Sängerin Anastacia und der Bruder des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush daran. Die Dunkelziffer dürfte aber insgesamt noch weit größer sein, da die Krankheit oftmals nicht richtig erkannt und behandelt wird.

Experten stehen Rede und Antwort

Um den Betroffenen neueste Erkenntnisse zu CED aus erster Hand zu bieten, veranstaltet das Krankenhaus Porz am Rhein zusammen mit der deutschen Selbsthilfevereinigung von und für Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (DCCV) deshalb am

Samstag, 4. September 2010
9.30 bis 13 Uhr, das
3. Porzer Arzt-Patienten-Seminar
„Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“
(Krankenhaus Porz am Rhein, Urbacher Weg 19
51149 Köln, Dachgeschoss, 7. Stock)


Für das Krankenhaus werden an diesem Seminar als Referenten die beiden Chefärzte Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Holtmeier (Gastroenterologie) und Priv.-Doz. Dr. med. Anton Kroesen (Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie) teilnehmen. „Viele Patienten sind darüber besorgt, ob ihre Erkrankung zu Krebs führen kann. Wir werden auf dieses Risiko und mögliche Vorbeugemaßnahmen eingehen“, sagt Priv.-Doz. Dr. med Wolfgang Holtmeier. „Wir werden auch versuchen darzulegen, wann der optimale Zeitpunkt einer OP gegeben ist. Man muss aber auch sagen: Wenn die Therapie im Vorfeld nicht ideal ist, bringt auch die Operation nichts.“

Arzt-Patienten-Seminar findet einmal pro Jahr statt

Beide Mediziner sitzen im Beirat der Patientenorganisation und veranstalten gut einmal pro Jahr ein derartiges Arzt-Patienten-Seminar. „Die Zusammenarbeit mit der DCCV klappt hervorragend, weshalb wir uns immer wieder gern den Fragen der Patienten stellen“, sagt Priv.-Doz. Dr. med Wolfgang Holtmeier. Zu dem Seminar sind alle Betroffenen und Interessierte herzlich willkommen.

(Quelle: Krankenhaus Porz am Rhein; redaktionell bearbeitet: rrm)

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