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Wenn es juckt und kratzt

Den Flohzirkus effektiv bekämpfen

Flöhe sind nicht immer Ausdruck mangelnder Hygiene. Die meisten Flohstiche gehen nicht auf Menschenflöhe zurück, sondern werden beim Kontakt mit dem Haustier übertragen. Hunde- und Katzenhalter sollten daher Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Die Haustiere streifen im Freien durch Hecken und Gebüsche. Manchmal bringen sie von Spaziergang ungebetene Gäste mit ins Haus. Hunde- oder Katzenflöhe sind nicht nur für die Tiere eine Plage. Für eine Blutmahlzeit springen die Flöhe auch auf den Menschen über. Ist daher der vierbeinige Gefährte von Flöhen befallen, trifft es den Halter meist mit. Die Übertragung des Pestbakteriums ist von europäischen Flöhen zwar nicht zu erwarten, doch der starke Juckreiz kann für Mensch und Tiere dennoch zur Qual werden. Nach dem Stich zeigen sich rötliche Flecken in der Haut. Der Floh selbst, bleibt meistens verborgen. Sie springen nur kurz auf den Wirt auf und saugen sich mit Blut voll. Dann springen sie wieder ab. Außerdem sind Flöhe vorwiegend im Dunkeln aktiv.

Maßnahmen gegen Flöhen

Wer von Flöhen befallen ist, bekommt beim Hautarzt kühlende Lotion und kortisonhaltige Cremes gegen den Juckreiz. Außerdem kann der Arzt ein Präparat verschreiben, das die Flöhe fern hält. Haben sich die Flohstiche durch starkes Kratzen entzündet, kann vorübergehend die Einnahme von Antibiotikum notwendig sein.
Das Problem ist damit jedoch nicht gelöst. Das von Flöhen befallene Haustier muss in jedem Fall mitbehandelt werden. Da die entsprechenden Parasitenhalsbänder und Spot On Präparate zur Flohbekämpfung bei Hunden und Katzen bei Anbietern für Tierbedarf wie Medicanimal online erhältlich sind, ist ein Gang zum Tierarzt nicht unbedingt erforderlich.


Da Flöhe sich lange Zeit in Teppichen, Bettdecken sowie im Hunde- und Katzenkorb verstecken können, muss die gesamte Wohnung gründlich gereinigt werden. Hierzu wedren alle waschbaren Textilien von Mensch und Tier in die Waschmaschine gegeben und alle nicht-waschbaren Textilien mehrmals gründlich abgesaugt. Es gibt auch spezielle Sprays und Puder gegen Flöhe, die in der Wohnung verteilt werden können.

Um einen erneuten Flohbefall zu verhindern sollten die Haustiere regelmäßig mit einem Antiflohmittel behandelt werden. Außerdem ist eine regelmäßige Fellpflege erforderlich. Dabei kann das Fell auf unerwünschte Bewohner untersucht werden. Ein Flohbefall lässt sich über kleine schwarze Punkte im Fell, dem Kot der Flöhe, noch vor den ersten Symptomen erkennen.

Sanibel Sand Flea Bites

Bildrechte: Flickr Sanibel Sand Flea Bites Rob Zachritz CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

(Quelle: rrm)

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