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Kniearthrose - von den Ursachen bis zur Behandlung

Mit fortschreitendem Alter baut der menschliche Körper immer mehr ab und es kommt zu Problemen mit Gelenken, Muskeln und Knochen. Kniearthrose gehört mit zu den häufigsten Beschwerden im Alter.

Ursache und Symptome

Die Knorpelschichten im Knie sorgen dafür, dass Oberschenkel, Schienbein und Kniescheibe nicht aufeinanderstoßen. Durch die Schicht werden Stöße abgedämpft. Mit den Jahren wird diese Knorpelschicht immer weiter abgerieben, sodass die drei Knochen aufeinander treffen, was eine schmerzhafte Arthrose auslöst. Neben dem natürlichen Abrieb wird der Knorpelschwund durch intensive oder fehlerhafte Belastung, etwa bei harter Arbeit, zusätzlich verstärkt. Aber auch zu viel Sport, mit belastenden Bewegungen für die Knie, wie Golf oder Tennis, können zu einer Arthrose führen. Ebenso kann Übergewicht die Kniegelenke stark belasten und den Verschleiß beschleunigen. Aber auch erbliche Veranlagungen und Stoffwechselerkrankungen können die Arthrose begünstigen.

Therapie und Behandlung

Arthrose ist nicht heilbar. Eine entsprechende Therapie kann deshalb nur für ein verlangsamtes Fortschreiten der Erkrankung sorgen. Im frühen Stadium helfen Diäten, orthopädisches Schuhwerk, Physiotherapie und Medikamente. Ist die Arthrose bereits fortgeschritten, kann ein künstliches Kniegelenk für bessere Beweglichkeit sorgen. Das Implantat besteht meist aus Edelstahl und Kunststoff, der die fehlende Knorpelschicht ersetzen soll. Die Entscheidung für das künstliche Gelenk fällt vielen Betroffenen jedoch schwer, da es sich schließlich um einen operativen Eingriff handelt, der mit Risiken verbunden ist. Hilfreich können da Erfahrungsberichte von anderen Kniepatienten sein, die über ihre eigene Geschichte und das Leben nach der Implantation berichten. Steht die Entscheidung fest, ist es wichtig zu wissen, wie die Operation abläuft und welche Arten von künstlichen Kniegelenken es gibt.

Einige Sportarten sind nach der OP tabu

Zwar bringt ein künstliches Kniegelenk wieder Beweglichkeit und Lebensqualität zurück, jedoch schränkt es in manchen Bereichen auch ein. Wer vorher viel Sport getrieben hat, muss nach der Operation auf einige Sportarten verzichten. Dazu zählen neben Ballsportarten und Leichtathletik vor allem Reiten, Tennis und alpiner Skilauf. In vorheriger Absprache mit dem Arzt sind Golf, Jogging und Skilanglauf noch bedingt geeignet. Radfahren, Schwimmen und Wandern können Patienten mit einem künstlichen Knie jedoch bedenkenlos ausüben.

(redaktionell bearbeitet: rrm)

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