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Neuer OP-Trakt am Klinikum Dortmund

Operationssäle der Superlative

Nach gut dreijähriger Bauzeit wurde jetzt (Mitte März 2012) am Klinikum Dortmund der erste Abschnitt des Zentralen Operations- und Funktionstraktes (ZOPF) feierlich übergeben. Damit wird für Hauptgeschäftsführerin Mechthild Greive ein Traum wahr. Viele Jahre hat sie für die Realisierung dieses Meilensteines kämpfen müssen. Dabei ist die Zusammenlegung der operativen Einheiten unter einem Dach ein Gebot der Vernunft auch unter ökonomischen Grundsätzen. Doch genau in dem Moment, als das Klinikum bauen wollte, änderte die damalige Landesregierung die Finanzierung der Krankenhäuser. Statt einer Förderung nach Prioritäten in einem Volumen von mündlich zugesagten 20 Millionen Euro das Klinikum Dortmund stand landesweit auf Platz eins der Liste wurde eine Baupauschale eingeführt.

Die Fakten

Eine Baupauschale von jährlich 3,6 Millionen Euro deckte nur einen Bruchteil der Investition ab. In einer finanziell ohnehin angespannten Lage war das Klinikum gezwungen, noch mehr Geld für den 94-Millionen-Euro-Komplex aufzunehmen. Geld, das aber gut im ZOPF angelegt ist, weil der Bau durch Synergien auch wieder Geld einspielt und das Haus insgesamt für den Wettbewerb rüstet. Eineinhalb Schichten in optimal ausgelasteten modernen OP Sälen.

360 Kilometer Kabel wurden verlegt

In Verbindung mit Spitzenpersonal sollen die Zukunft des Klinikums auf weite Sicht sichern. Von einer leistungsfähigen Notaufnahme über die OP Säle bis zu den Stationen ist das ZOPF kammartig wie aus einem Guss hinter dem Altbauriegel an der Beurhausstraße angelegt worden. 150 Meter lang und 50 Meter breit bietet der Bau Platz für modernste medizinische Leistungen, wie sie für ein haus der Maximalversorgung angemessen sind. Dazu wurden fast 20 000 Kubikmeter Beton verbaut und 360 Kilometer Kabel verlegt. Eine ganze Etage dient nur der technischen  Versorgung mit Luft und Wärme. Auch die Ökologie stimmt. 75 Prozent der Wärme wird aus verbrauchter Luft zurück gewonnen. Jeder OP verfügt über eine eigene Lüftungsanlage und verringert dadurch mögliche Ausfallzeiten.

Keimfreie Umgebung dank spezieller Luftsäule

Eine spezielle Luftsäule über jedem OP-Tisch sorgt für eine keimfreie Umgebung des Wundgebietes. Die medizinischen Abteilungen schwärmen schon vor der Übergabe von einem durchdachten Neubau, der in Dortmund neue Maßstäbe setzen wird. Kein Wunder, dass sich die Geschäftsführung durch die steigende Attraktivität ein weiter wachsendes Einzugsgebiet des Klinikums in der Region verspricht. Am heutigen 19. März wird der Neubau feierlich übergeben.

Der 10. April ist dann der erste Betriebstag. Im Mai ziehen OP und Intensivstationen um, im August wird dann schließlich auch die Frauenklinik übersiedeln und das Perinatalzentrum seine Arbeit im ZOPF aufnehmen. Schwangere dürfen sich auf den „schönsten Kreißsaal im ganzen Land“ freuen.

(Quelle: Klinikum Do; redaktionell bearbeitet: rrm)

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